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Hin und Her in Bonn

Die Diskussion um Umweltspuren in Bonn ist nicht neu. Nun scheint sich ein Durchbruch anzubahnen.

Bonn will grüner werden. Seit Monaten wird in Ratsausschüssen diskutiert, Vorschläge ausgearbeitet, welche dann wieder verworfen werden – ein einziges Chaos. Dass sich etwas verändern muss, ist allen Beteiligten klar. So ist eine spezielle Trasse für Fahrradfahrer so gut wie sicher. Ähnlich wie bei unseren niederländischen Nachbarn wird diese „Fahrradautobahn“ ausschließlich für Zweiräder ohne Motor zur Verfügung stehen. So stellt man neben der Sicherheit für Fahrradfahrer sicher, dass mehr Pendler sich entschließen könnten, das Auto stehen zu lassen und im Gegenzug den Drahtesel benutzen.
Aber auch weitere Maßnahmen zur Minderung von Emissionen sind am Rhein im Gespräch: Umweltspuren. Ja richtig, das ungeliebte Verkehrsmodell, was anderorts als Alternative zu Repressionen a la Fahrverbote gehandelt wird, könnte in der ehemaligen Hauptstadt bald knallharte Realität werden.
Moment mal! Ist den Verantwortlichen der kritische Blick nach Düsseldorf zu anstrengend? Oder blendet man hier bewusst die Realität aus? In Düsseldorf geht spätestens seit Einführung der dritten Umweltspur im Herbst nichts mehr; zum Leidwesen der meisten Pendler, die per KFZ zur Arbeit fahren. Das selbe jetzt auch in Bonn?
In Bonn scheint die beschriebene Situation rheinabwärts aber nicht abschreckend genug zu sein. Die Umweltspur erscheint angesichts der drohenden Fahrverbote alternativlos.