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Umweltzone Genf

Wichtig!

Genf hat eine Umweltzone: Genf

Name der Umweltzone: Umweltzone Genf - Schweiz

Umweltzone in Kraft seit: 15.01.2020

Art der Umweltzone: Wetterbedingte Luftschutzzone, aktiv bei Überschreitung von Schadstoffgrenzen (z.B. > 50 µg/m³ Feinstaub) Montag - Sonntag in der Zeit 06:00 - 22:00h

Fahrverbote (temporär): Einfahrt verboten für: Fahrzeuge ohne Stick'Air Vignette und Fahrzeuge ohne ausreichende Stick'Air Vignettenklasse, je nach Höhe und Dauer der Luftverschmutzung.
Die Vignetten-Klassen 3, 4 und 5 könnten vom Verkehr ausgeschlossen werden.

Fahrverbote (ständig): Derzeit keine bekannt

Geldbußen: 455 €

Gebiet/Ausdehnung der Umweltzone: Das Gebiet der Umweltzone umfasst die Stadt Genf und einen Teil der umliegenden Gemeinden Carouge, Cologny, Lancy und Vernier.

Besonderheiten: Die französische Vignette Crit'Air wird in der Umweltzone Genf anerkannt.
Für Kleintransporter und LKW (N1-N3) gilt eine Übergangsfrist von 2 Jahren.

Umweltzone Kontakt und Ausnahmeregelungen: Derzeit keine bekannt

Ausnahmen: Polizei, Behindertenfahrzeug, Taxi, Schneepflug, Müllwagen, Militär, Mobiler Kran, Kehrmaschine, Feuerwehr, Krankenwagen und Bagger

Gut zu wissen...

Alle aktuellen Fahrverbote und weiteren Infos gibt es in unserer Green-Zones App.


Permanente Umweltzonen in Frankreich erklärt

Das französische System zur Vermeidung von Schadstoffausstoß in Stadt und Region ist sehr umfassend. Frankreich versucht die Luftverschmutzung mithilfe von sechs Plaketten mit dem Namen Certificat qualité de l’Air einzudämmen. Die Plaketten kategorisieren die verschiedenen Fahrzeuge nach ihrem Schadstoffausstoß. Ältere Fahrzeuge, die viel Abgase produzieren, bekommen die schlechteste Klasse 5, oder aber, wenn sie noch älter sind, gar keine Plakette mehr. Mittlerweile braucht man in vielen Städten solch eine Plakette, da man sonst keine Zufahrt mehr hat und hohe Strafen zahlen muss, wenn man trotzdem einfährt.

So werden Zero-Emission-Zones zum Erfolg

Eine der ganz großen Herausforderungen, die sich bei der Elektrifizierung des Verkehrs zeigen, ist die Ladeinfrastruktur. Selbst wenn sich immer mehr Autofahrer für ein Elektromodell entscheiden, wird es im Alltag an den nicht vorhandenen Steckdosen im Straßenland scheitern. Eine Lösung sind Steckdosen, die in Straßenlaternen integriert sind. In Berlin wollte man hierfür schon testweise in einigen Straßen Laternen mit Steckern aufrüsten. In London und Arnheim ist man schon weiter.

Norwegen: 25 % Luxussteuer für Elektroautos

Wer in Norwegen ein Elektroauto hat, zahlt kaum Steuern dafür. Das galt für 78 Prozent der bislang getätigten Neukäufe im Jahr 2021 und für 55 Prozent der Käufe im Vorjahr. Damit führt Norwegen die Elektroquote in Europa an. Die Bürger Norwegens müssen sich auch sputen, denn ab 2025 sollen keine Pkw und leichten Nutzfahrzeugen mehr mit Verbrenner im Land fahren dürfen.

Uber & Co. sind umweltschädlich

Insgesamt gelten Fahrdienste als umweltfreundlich, weil sie mit oft neueren und daher sparsameren Fahrzeugmodellen arbeiten als der private Nutzer mit seinem Auto. Forschende der Universität Carnegie Mellon in Pittsburgh (USA) haben nun herausgefunden, dass sie bei Weitem nicht so sauber sind. Das liegt vor allem an den Leerfahrten, für die ohne wirtschaftlichen Nutzen viel Sprit verbraucht wird.

Umweltzonen weltweit

Nicht nur in Europa hat man erkannt, dass zur Verringerung des Schadstoffausstoßes Beschränkungen im Verkehr notwendig sind. Überall auf der Welt gibt es neue Regeln und Beschränkungen, die helfen sollen, den Anteil des tödlichen Schadstoffausstoßes zu reduzieren und vor allem die Bevölkerung in den Städten besser zu schützen.