Umweltzone Tirol

Wichtig!

Tirol hat eine Umweltzone: Tirol

Name der Umweltzone: Umweltzone Tirol - Österreich

Umweltzone in Kraft seit: 01.08.2016

Art der Umweltzone: Ständig gültig, 00:00-24:00 Uhr

Fahrverbote (temporär): Derzeit keine bekannt

Fahrverbote (ständig): LKW der Klassen N2 und N3, die die EURO Norm 6 nicht erfüllen.
Kraftstoffart: alle außer Wasserstoff, Elektro

Geldbußen: 90 - 2.180 €

Gebiet/Ausdehnung der Umweltzone: A12 Inntal Autobahn Nähe Innsbruck auf beiden Richtungsfahrbahnen zwischen dem Gemeindegebiet von Langkampfen und dem Gemeindegebiet von Zirl.

Besonderheiten: Bis zum 01.01.2023 ist das be- und entladen innerhalb der Umweltzone für Euronorm 5 erlaubt.

Umweltzone Kontakt und Ausnahmeregelungen: Derzeit keine bekannt

Ausnahmen: Militär

Umweltzone

Brauche ich eine Plakette oder Registrierung?

Zur Einfahrt in die Umweltzone benötigt jedes betroffene Fahrzeug eine gültige österreichische Umweltplakette (Umwelt-Pickerl). Andernfalls ist mit einer Strafe von bis zu 2180 Euro zu rechnen.

Die Umweltzonen sind mit zwei Arten von Schildern gekennzeichnet. Zum einem gibt es das meist digitale Schild für Tempobeschränkung, welches meist auf Autobahnen zu sehen ist. Zum anderen gibt es das Schild für das Immissionsschutzgesetz- Luft. Dieses zeigt einen schwarzen Kreis ähnlich dem Verbotszeichen mit dem Vermerk IG-L. Wer genau nun einfahren darf oder nicht, geht aus dem Einfahrtsschild nicht hervor.


In unserer Green-Zones App haben wir von jeder Umweltzone eine detaillierte Karte dargestellt. So kannst du ganz leicht die Grenzen erkennen und Strafen vermeiden.

Österreich hat insgesamt 8 verschiedenen Umweltzonen. Diese unterscheiden sich in normale Umweltzonen und Lärmschutzzonen: Außerfern, Burgenland, Linz, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Tirol, Wien.


In unserer Green-Zones App haben wir alle Umweltzonen von Europa versammelt und übersichtlich dargestellt.

Gut zu wissen...

Alle aktuellen Fahrverbote und weiteren Infos gibt es in unserer Green-Zones App.


Bußgelder in Deutschland zu niedrig

Beim Vergleich der Strafen für Verkehrssünder in Europa fällt auf, wie wenig man in Deutschland tatsächlich zahlen muss. Das gilt auch für das unberechtigte Einfahren in Umweltzonen oder andere gesperrte Straßen. Früher gab’s hierfür sogar einen Punkt in Flensburg, doch der wurde mittlerweile abgeschafft, da die Verkehrssicherheit der Verkehrsteilnehmer als nicht gefährdet gilt. Trotzdem stellt sich die Frage nach der Effizienz von Umweltzonen, wenn erstens kaum kontrolliert und zweitens selten kassiert wird.

Österreich: Striktere Umweltzonen für alle Lkw und Pkw

Der aktuelle Klimaplan Österreichs wird nicht ausreichen, um die EU-Vorgaben bis 2030 einzuhalten und so den CO2-Ausstoß um 7 Prozent zu senken. Jetzt wird diskutiert, ob die Regeln der Umweltzonen verschärft werden. Dann wären zum Beispiel in Tirol nur noch Lkw mit einer Zulassung ab dem Jahr 2020 erlaubt. Doch das wird nicht reichen, um die Luftverschmutzung zu bekämpfen. Eine Lösung wäre die Ausweitung der Regeln auf andere Fahrzeugklassen wie Pkw.

Berliner Luft immer sauberer

Sie wurde besungen, die Berliner Luft, aber das ist lange her. Und damals war sie auch noch lange nicht so dreckig. Doch es gibt Anlass zur Hoffnung. Wie jetzt gemessen wurde, war sie seit dem Beginn der Messungen im Jahre 1975 noch nie so sauber. Neue Grenzwerte könnten sich jedoch als Herausforderung erweisen.

Temporäre Umweltzonen in Frankreich erklärt

In Frankreich gibt es sowohl permanente als auch temporäre Umweltzonen. Die zeitlich begrenzten Zonen werden nur bei besonders hoher Verschmutzung aktiviert. Sie heißen Luftschutzzonen (Zones de Protection de L'Air = ZPA). Wie bei den permanenten Zonen muss man auch bei den temporären die passende Plakette an die Windschutzscheibe kleben. Wenn temporäre Zonen aktiviert sind, treten die Regeln des „differenzierten Verkehrs“ in Kraft, auf Französisch die „circulation différenciée“.

6 Milliarden Euro für dreckige Dienstwagen

Schmutzige Dienstwagen werden zu sehr gefördert, bemängeln das Öko-Institut in Freiburg und die Denkfabrik Agora Verkehrswende. Die Subventionen, die der deutsche Steuerzahler für privat genutzte Firmenwagen aufbringt, belaufen sich laut Berechnungen der Institute auf bis zu sechs Milliarden Euro jährlich. Da es vor allem Spritschlucker mit hoher Motorleistung sind, die von Firmen für ihre Mitarbeiter angeschafft werden, werde die Verkehrswende dadurch unnötig erschwert.

Lärmblitzer in Paris

Im Kampf gegen Lärm rüsten sich die Städte. Paris will nun nach der Einführung eines generellen Tempo 30 in fast der ganzen Stadt und der Einrichtung vieler Radwege und Zonen mit Vorrang für Fußgänger nun mehr Ruhe in die Stadt einkehren lassen.