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Umweltzone Oberösterreich

Wichtig!

Oberösterreich hat eine Umweltzone: Oberösterreich

Name der Umweltzone: Umweltzone Oberösterreich - Österreich

Umweltzone in Kraft seit: 01.07.2016

Art der Umweltzone: Ständig gültig, 00:00-24:00 Uhr

Fahrverbote (temporär): Derzeit keine bekannt

Fahrverbote (ständig): LKW der Klassen N2 und N3, die die EURO Norm 3 nicht erfüllen.

Geldbußen: 90 - 2.180 €

Gebiet/Ausdehnung der Umweltzone: Region A1 West Autobahn zwischen der Anschlussstelle Enns-Steyr (km 155) und Knoten Haid (km 175), nahe der Stadt Linz in beiden Fahrtrichtungen.

Besonderheiten: Tempobeschränkung in der Umweltzone auf 100 km/h zwischen km 155 und km 168 in beide Richtungen.

Umweltzone Kontakt und Ausnahmeregelungen: Derzeit keine bekannt

Ausnahmen: Zirkuswagen und Oldtimer älter als 30 Jahre

Umweltzone

Brauche ich eine Plakette oder Registrierung?

Zur Einfahrt in die Umweltzone benötigt jedes betroffene Fahrzeug eine gültige österreichische Umweltplakette (Umwelt-Pickerl). Andernfalls ist mit einer Strafe von bis zu 2180 Euro zu rechnen.

Die Umweltzonen sind mit zwei Arten von Schildern gekennzeichnet. Zum einem gibt es das meist digitale Schild für Tempobeschränkung, welches meist auf Autobahnen zu sehen ist. Zum anderen gibt es das Schild für das Immissionsschutzgesetz- Luft. Dieses zeigt einen schwarzen Kreis ähnlich dem Verbotszeichen mit dem Vermerk IG-L. Wer genau nun einfahren darf oder nicht, geht aus dem Einfahrtsschild nicht hervor.


In unserer Green-Zones App haben wir von jeder Umweltzone eine detaillierte Karte dargestellt. So kannst du ganz leicht die Grenzen erkennen und Strafen vermeiden.

Österreich hat insgesamt 8 verschiedenen Umweltzonen. Diese unterscheiden sich in normale Umweltzonen und Lärmschutzzonen: Außerfern, Burgenland, Linz, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Tirol, Wien.


In unserer Green-Zones App haben wir alle Umweltzonen von Europa versammelt und übersichtlich dargestellt.

Gut zu wissen...

Alle aktuellen Fahrverbote und weiteren Infos gibt es in unserer Green-Zones App.


Norwegens Umweltzonen erklärt

In Norwegen gibt es zwei Umweltzonen. Ab 2025 will das Land keine neuen Verbrenner zulassen. Das ist vielleicht gar nicht mehr nötig, weil voraussichtlich schon um 2022 keine Verbrenner hinzukommen, wenn sich die Verkäufe von Elektroautos so fortsetzen wie bisher.

Motorräder nicht mehr willkommen

Motorradfahrer haben es schwer: Immer mehr Städte wollen keine alten Verbrenner mehr hineinlassen. Hinzu kommt noch der Lärm, mit dem sich Fahrer und Fahrerinnen vielerorts unbeliebt machen. Eine Umfrage unter Kradfahrern lässt mutmaßen, dass es in Zukunft immer weniger Krafträder geben wird.

Internationaler Autofreier Tag

Am nächsten Mittwoch, den 22. September, ist es wieder so weit, und zwar in 46 Ländern und in über 2000 Gemeinden: Im Rahmen der Mobilitätswoche wird der autofreie Tag gefeiert. An diesem Tag appelliert man an Autofahrer, ihren Wagen stehen zu lassen und sich stattdessen mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV fortzubewegen.

Schweizer Umweltzone erklärt

Auch die Schweiz hat mit Luftverschmutzung zu kämpfen. Doch muss sie sich nicht an die Vorgaben der EU halten. Stattdessen hat sie einen viel strengeren Grenzwert für Feinstaub als verbindlich erklärt. Nicht die europäischen 40 µg/m³ gelten in der Schweiz, sondern 30 µg/m³, die eingehalten werden müssen. Weil das nicht immer klappt, gibt es in Genf und den umliegenden Orten Carouge, Cologny, Lancy und Vernier eine Umweltzone.

Umweltzonen sorgen auch innen für saubere Luft

Schlechte Luft ist für knapp 13.000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr verantwortlich, allein in Deutschland. Das Land hat einer der höchsten Stickoxid-Konzentrationen in der EU. Davon betroffen sind nicht nur die Großstädte, sondern auch viele Mittel- oder Kleinstädte. Deutschland versucht mit der Einführung von Umweltzonen, Dieselfahrverboten und Umweltspuren der Lage Herr zu werden.

City-Maut für deutsche Städte?

In vielen europäischen Ländern gibt es sie bereits: Die City-Maut sorgt in Norwegen, Großbritannien, Schweden und Italien in manchen Städten bereits für weniger Verkehr und für mehr Einnahmen. Verkehrsexperten fordern nun auch für deutsche Städte die Einführung einer Maut.

Tschechien gegen Elektroautos

Der Plan der EU, den Anteil von Verbrennern in Europa drastisch zu verringern, gefällt nicht jedem. Tschechiens Ministerpräsident hat jetzt angekündigt, gegen das Verkaufsverbot von Autos zu stimmen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Das könnte den Zeitplan der EU in Gefahr bringen, denn alle 27 Staaten müssten diesem Verbot zustimmen.

Betrug an Ladesäulen?

Ladesäulen, egal ob sie schnell laden oder sich mehr Zeit lassen, sollten auf jeden Fall eines nicht: Mehr Strom abrechnen als beim Verbraucher landet. Doch das ist bislang viel zu häufig der Fall, weil viele Ladesäulen nicht geeicht sind.