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Umweltzone Augsburg

Wichtig!

Augsburg hat eine Umweltzone: Augsburg (grün)

Name der Umweltzone: Umweltzone Augsburg - Deutschland

Umweltzone in Kraft seit: 01.07.2009

Art der Umweltzone: Ständig gültig

Fahrverbote (temporär): Derzeit keine bekannt

Fahrverbote (ständig): Fahrzeugklasse: PKW, Wohnmobil (M1), Bus (M2, M3), Kleintransporter (N1), LKW (N2, N3)
Kraftstoffart: Diesel, Benzin, LPG
Euronorm: 0-3 (Diesel), 0 (Benzin, LPG)
Plakette/Registrierung/Antrag: Einfahrt nur mit Plakette (grün)

Geldbußen: 80 €

Gebiet/Ausdehnung der Umweltzone: Die Umweltzone umfasst den erweitertern Innenstadtbereich: Begrenzt durch die Rosenaustraße im Westen, die Dieselstraße und die Berliner Allee im Norden, die Jakoberwallstraße und die Forsterstraße im Osten, sowie die Scherlinstraße im Süden.

Besonderheiten: Nachrüstung erlaubt: ja (PM)

Umweltzone Kontakt und Ausnahmeregelungen: Bürgerbüro Stadtmitte: kfzzulassung@augsburg.de; Telefon: 0821/324-3519,-3584,-3556,-3516.

Ausnahmen: Arzt, Behindertenfahrzeug, Feuerwehr, Krankenwagen, Militär, Mobiler Kran, Oldtimer älter als 30 Jahre und Polizei

Umweltzone (grün)

Brauche ich eine Plakette oder Registrierung?

Zur Einfahrt in die Umweltzone benötigt jedes betroffene Fahrzeug eine gültige, grüne Umweltplakette. Andernfalls ist mit einer Strafe von 80 Euro plus 25 Euro Bearbeitungsgebühr zu rechnen.

Die grüne Umweltzone erkennt man an den Verkehrschildern 270.1 und 270.2.

Vor jeder Zone steht das Zeichen 270.1 mit einem Zusatzschild für die erlaubte Plakette.
Das Ende der Umweltzone zeigt das Zeichen 270.2.


In unserer Green-Zones App haben wir von jeder Umweltzone eine detaillierte Karte dargestellt. So kannst du ganz leicht die Grenzen erkennen und Strafen vermeiden.

Ja, sehr viele sogar. Deutschland hat mit über 80 verschiedenen Umweltzonen einer der meisten in Europa.


In unserer Green-Zones App haben wir alle Umweltzonen von Europa versammelt und übersichtlich dargestellt.

Elektrofahrzeuge

Gibt es eine Plakette für Elektrofahrzeuge?

Ja! Die Plakette für Elektrofahrzeuge ist jedoch nicht für alle gedacht. Ist das Fahrzeug in Deutschland zugelassen, kann als letztes Zeichen auf dem Kennzeichen ein "E" vermerkt werden. Wenn das Fahrzeug jedoch im Ausland zugelassen ist, dann wird eine Elektroplakette (E-Plakette) benötigt.

Durch die E-Plakette erhält man diverse Bevorzugungen. Je nach Kommune gibt es verschiedene Vorteile wie z.B die Benutzung von Busspuren, kostenloses Parken im Straßenverkehr und an Strom-Ladesäulen, sowie das eventuelle Befahren ansonsten gesperrter Straßen.

Ja! Jeder PKW, egal ob mit Benzin, Diesel oder Strom befahren, benötigt laut Gesetz eine grüne Umweltplakette. Die E-Plakette berechtigt darüber hinaus zusätzliche Vorteile gegenüber nicht Elektrofahrzeugen. In der 35. BImSchV ist kein gesonderter Paragraph für Elektrofahrzeuge vorgesehen, die diese als Ausnahme regelt. Daher: Fährt ein Elektrofahrzeug ohne grüne Umweltplakette in eine grüne Umweltzone, muss mit einem Bußgeld von 80 € + ca. 25 € Bearbeitungsgebühr gerechnet werden.

Gut zu wissen...

Alle aktuellen Fahrverbote und weiteren Infos gibt es in unserer Green-Zones App.


Blog & News

Permanente Umweltzonen in Frankreich erklärt

Das französische System zur Vermeidung von Schadstoffausstoß in Stadt und Region ist sehr umfassend. Frankreich versucht die Luftverschmutzung mithilfe von sechs Plaketten mit dem Namen Certificat qualité de l’Air einzudämmen. Die Plaketten kategorisieren die verschiedenen Fahrzeuge nach ihrem Schadstoffausstoß. Ältere Fahrzeuge, die viel Abgase produzieren, bekommen die schlechteste Klasse 5, oder aber, wenn sie noch älter sind, gar keine Plakette mehr. Mittlerweile braucht man in vielen Städten solch eine Plakette, da man sonst keine Zufahrt mehr hat und hohe Strafen zahlen muss, wenn man trotzdem einfährt.

So werden Zero-Emission-Zones zum Erfolg

Eine der ganz großen Herausforderungen, die sich bei der Elektrifizierung des Verkehrs zeigen, ist die Ladeinfrastruktur. Selbst wenn sich immer mehr Autofahrer für ein Elektromodell entscheiden, wird es im Alltag an den nicht vorhandenen Steckdosen im Straßenland scheitern. Eine Lösung sind Steckdosen, die in Straßenlaternen integriert sind. In Berlin wollte man hierfür schon testweise in einigen Straßen Laternen mit Steckern aufrüsten. In London und Arnheim ist man schon weiter.

Norwegen: 25 % Luxussteuer für Elektroautos

Wer in Norwegen ein Elektroauto hat, zahlt kaum Steuern dafür. Das galt für 78 Prozent der bislang getätigten Neukäufe im Jahr 2021 und für 55 Prozent der Käufe im Vorjahr. Damit führt Norwegen die Elektroquote in Europa an. Die Bürger Norwegens müssen sich auch sputen, denn ab 2025 sollen keine Pkw und leichten Nutzfahrzeugen mehr mit Verbrenner im Land fahren dürfen.

Uber & Co. sind umweltschädlich

Insgesamt gelten Fahrdienste als umweltfreundlich, weil sie mit oft neueren und daher sparsameren Fahrzeugmodellen arbeiten als der private Nutzer mit seinem Auto. Forschende der Universität Carnegie Mellon in Pittsburgh (USA) haben nun herausgefunden, dass sie bei Weitem nicht so sauber sind. Das liegt vor allem an den Leerfahrten, für die ohne wirtschaftlichen Nutzen viel Sprit verbraucht wird.

Umweltzonen weltweit

Nicht nur in Europa hat man erkannt, dass zur Verringerung des Schadstoffausstoßes Beschränkungen im Verkehr notwendig sind. Überall auf der Welt gibt es neue Regeln und Beschränkungen, die helfen sollen, den Anteil des tödlichen Schadstoffausstoßes zu reduzieren und vor allem die Bevölkerung in den Städten besser zu schützen.