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Umweltzone Antwerpen

Wichtig!

Antwerpen hat eine Umweltzone: Antwerpen

Name der Umweltzone: Umweltzone Antwerpen - Belgien

Umweltzone in Kraft seit: 01.02.2017

Art der Umweltzone: Ständig gültig, 00:00-24:00 Uhr

Fahrverbote (temporär): Derzeit keine bekannt

Fahrverbote (ständig): Zulassungsland: alle außer Belgien, Niederlande
Fahrzeugklasse: PKW, Wohnmobile (M1), Busse (M2, M3), Kleintransporter (N1), LKW (N2, N3)
Kraftstoffart: Benzin, Diesel, LPG, CNG
Euronorm: 0-1 (Benzin, LPG, CNG), 0-4 (Diesel)
Plakette/Registrierung/Antrag: Einfahrt nur mit Registrierung

Geldbußen: 150-350 €

Gebiet/Ausdehnung der Umweltzone: Die gesamte Innenstadt und ein Teil des Stadtviertels Linkeroever (zwischen der E17, dem Park & Ride Linkeroever und dem Sint-Annabos) sind zur Umweltzone erklärt worden. Die Umweltzone umfasst 20km² und betrifft ca. 200.000 Einwohner.

Besonderheiten: Nachrüstung erlaubt: ja (PM)

Umweltzone Kontakt und Ausnahmeregelungen: Stadt Antwerpen, Stadsontwikkeling, Grote Markt 1, 2000 Antwerpen, Belgien; info@stad.antwerpen.be

Ausnahmen: Feuerwehr, Polizei und Krankenwagen

Antwerpen/ Gent

Brauche ich eine Plakette oder Registrierung?

Zur Einfahrt in die Umweltzone benötigt jedes betroffene Fahrzeug eine gültige Registrierung. Andernfalls ist mit einer Strafe von 150 Euro bis 350 Euro zu rechnen.

Der Beginn und das Ende der Umweltzonen sind mit Schildern gekennzeichnet. Dieses zeigt einen roten Kreis als Verbotszeichen mit einem abgasverursachendem Fahrzeug. Wer genau nun einfahren darf oder nicht, geht aus dem Einfahrtsschild nicht hervor.


In unserer Green-Zones App haben wir von jeder Umweltzone eine detaillierte Karte dargestellt. So kannst du ganz leicht die Grenzen erkennen und Strafen vermeiden.

Es gibt insgesamt 3 Umweltzonen in Belgien: Antwerpen, Brüssel und Gent


In unserer Green-Zones App haben wir alle Umweltzonen von Europa versammelt und übersichtlich dargestellt.

Gut zu wissen...

Alle aktuellen Fahrverbote und weiteren Infos gibt es in unserer Green-Zones App.


Motorräder nicht mehr willkommen

Motorradfahrer haben es schwer: Immer mehr Städte wollen keine alten Verbrenner mehr hineinlassen. Hinzu kommt noch der Lärm, mit dem sich Fahrer und Fahrerinnen vielerorts unbeliebt machen. Eine Umfrage unter Kradfahrern lässt mutmaßen, dass es in Zukunft immer weniger Krafträder geben wird.

Internationaler Autofreier Tag

Am nächsten Mittwoch, den 22. September, ist es wieder so weit, und zwar in 46 Ländern und in über 2000 Gemeinden: Im Rahmen der Mobilitätswoche wird der autofreie Tag gefeiert. An diesem Tag appelliert man an Autofahrer, ihren Wagen stehen zu lassen und sich stattdessen mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV fortzubewegen.

Schweizer Umweltzone erklärt

Auch die Schweiz hat mit Luftverschmutzung zu kämpfen. Doch muss sie sich nicht an die Vorgaben der EU halten. Stattdessen hat sie einen viel strengeren Grenzwert für Feinstaub als verbindlich erklärt. Nicht die europäischen 40 µg/m³ gelten in der Schweiz, sondern 30 µg/m³, die eingehalten werden müssen. Weil das nicht immer klappt, gibt es in Genf und den umliegenden Orten Carouge, Cologny, Lancy und Vernier eine Umweltzone.

Umweltzonen sorgen auch innen für saubere Luft

Schlechte Luft ist für knapp 13.000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr verantwortlich, allein in Deutschland. Das Land hat einer der höchsten Stickoxid-Konzentrationen in der EU. Davon betroffen sind nicht nur die Großstädte, sondern auch viele Mittel- oder Kleinstädte. Deutschland versucht mit der Einführung von Umweltzonen, Dieselfahrverboten und Umweltspuren der Lage Herr zu werden.

City-Maut für deutsche Städte?

In vielen europäischen Ländern gibt es sie bereits: Die City-Maut sorgt in Norwegen, Großbritannien, Schweden und Italien in manchen Städten bereits für weniger Verkehr und für mehr Einnahmen. Verkehrsexperten fordern nun auch für deutsche Städte die Einführung einer Maut.

Tschechien gegen Elektroautos

Der Plan der EU, den Anteil von Verbrennern in Europa drastisch zu verringern, gefällt nicht jedem. Tschechiens Ministerpräsident hat jetzt angekündigt, gegen das Verkaufsverbot von Autos zu stimmen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Das könnte den Zeitplan der EU in Gefahr bringen, denn alle 27 Staaten müssten diesem Verbot zustimmen.

Betrug an Ladesäulen?

Ladesäulen, egal ob sie schnell laden oder sich mehr Zeit lassen, sollten auf jeden Fall eines nicht: Mehr Strom abrechnen als beim Verbraucher landet. Doch das ist bislang viel zu häufig der Fall, weil viele Ladesäulen nicht geeicht sind.

Elektrofahrzeuge immer leistungsfähiger

Zwei Unternehmen aus Europa haben neue Rekorde in Sachen Elektromobilität aufgestellt. Das Schweizer Unternehmen Futuricum hat bewiesen, dass Lkw durchaus große Strecken zurücklegen können, ohne zwischendurch aufgeladen werden zu müssen. Die Firma Zero Emission Services (ZES) aus Rotterdam hingegen revolutioniert die Binnenschifffahrt im grünen Herzen Hollands.

Karlsruher klagen über zu viel Lieferverkehr

Als sich vor knapp einem Jahr der Karlsruher Oberbürgermeister zur Wiederwahl stellte, machten die Grünen ihre Unterstützung von verschiedenen Punkten abhängig: Parkgebühren sollten angehoben und auf eine zweite Brücke über den Rhein sollte verzichtet werden. Außerdem im Gespräch waren temporäre Fahrverbote und die mögliche Einführung einer City-Maut. Bislang war diese Maut jedoch kein Thema für den SPD-Oberbürgermeister, so dass es bis heute lediglich eine Umweltzone gibt.