Ab 2015 - Die Deutsche E-Plakette

Am 25.09.2015 wurde in Deutschland die 50. Verordnung zur Änderung von straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften in Kraft gesetzt.
Das Ziel ist es, Elektro-Fahrzeuge so mit zusätzlichen Vorteilen auszustatten, dass diese in Deutschland rasch eine höhere Anzahl von Zulassungen erreichen.
Hierbei können inländische E-Fahrzeuge (also in Deutschland zugelassene Fahrzeuge) ein eigenes spezielles E-Kennzeichen erhalten, damit diese Fahrzeuge kenntlich gemacht werden können.
Ausländische Fahrzeuge - also nicht in Deutschland zugelassene Fahrzeuge - hingegen können eine E-Plakette erhalten, damit auch diese elektrischen Fahrzeuge die Vorteile und Bevorrechtigungen in Deutschland nutzen können. Grundlage hierfür ist die Richtlinie der EU 2007/46/EG.

Damit Fahrzeuge, die nicht in Deutschland zugelassen sind eine E-Plakette erhalten, müssen diese die  Grundvoraussetzungen erfüllen, dass diese ein reines Elektrofahrzeug ohne Verbrennungsmotor sind und dass das Fahrzeug von außen elektrisch aufladbar sein muss.
Bei Hybrid-Fahrzeugen muss noch beachtet werden, dass dieses maximal 50g oder weniger CO2/km ausstoßen dürfen und bei rein elektrischer Fahrt eine Reichweite von mindestens 30km haben (ab 01.01.2018 mindestens 40km).

Die in Deutschland zugelassenen Elektrofahrzeugen haben im Wesentlichen den Vorteil von Steuerersparnissen sowie für im Inland und im Ausland zugelassene Fahrzeuge den Vorteil der Benutzung von Busspuren, von kostenlosem Parken an Strom-Ladesäulen und im Straßenverkehr sowie das eventuelle Befahren ansonsten gesperrter Straßen. Allerdings sind diese Vorteile und Bevorrechtigungen von Stadt zu Stadt unterschiedlich und müssen nicht gewährt werden.

Hier bestellen Sie eine deutsche E-Plakette für nicht in Deutschland registrierte Autos, um die Vorteile von Elektroautos in Deutschland in Anspruch nehmen zu können