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Wuppertal vertagt

Es scheint zum guten Ton dieser Tage zu gehören, Verhandlungen zu vertagen und/oder uns über den Ausgang im Unklaren zu lassen. Neustes Beispiel für diesen "Trend": Wuppertal

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) verklagt zurzeit im großen Stil Städte und Gemeinden.
Erst Ende Februar einigte sich die DUH mit gleich mehreren Städten in NRW auf Maßnahmenpakete, um im Kampf gegen Luftverschmutzung nicht völlig die Kontrolle zu verlieren. Fahrverbote gab es zwar nicht, dennoch wurde sich auf Maßnahmen verständigt, wie wir in unserem neusten Newsletter für den Monat März bereits ausgeführt haben (https://mailchi.mp/green-zones.eu/news-fr-mrz).

Doch was genau hat es mit der Geheimniskrämerei auf sich?
Manche Entscheidungen werden erst Wochen nach Urteilsverkündung respektive juristischer Einigung öffentlich kommuniziert. Warum lässt man uns, die am meisten neben der Natur von Luftunreinheiten betroffen sind, im Unklaren?
Der Umstand, dass wie in der Angelegenheit zu Wuppertal, Sitzungen, für den Laien augenscheinlich willkürlich, verschoben werden, kann die allgemeine Verunsicherung in der Bevölkerung was Umweltzonen, Fahrverbote usw. angeht, noch zusätzlich befeuern.
Die Vergleichsverhandlung über den Luftreinhalteplan Wuppertal wurde nun auf Bitte der Stadt vom 10. März auf den 27. März 2020 verlegt. Na dann bis in drei Wochen zur Urteilsverkündung!
Also natürlich nur, falls diese dann im Ergebnis öffentlich gemacht werden sollte.