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VW Dieselgate 2.0 – Bist du auch betroffen?

Volkswagen - der Name sagt es schon: Ein Auto für das Volk von einem guten deutschen Traditionsunternehmen. Als in den 1930ern die ersten VW Käfer und später die Transporter auf die Straßen kamen, waren die Leute begeistert. Die Autos begleiteten uns auf Roadtrips und in den Urlaub, gaben uns ein Gefühl von Freiheit und Verlässlichkeit. Und das über Jahrzehnte.

Doch dann der Schock im Jahr 2015: VW betrügt, fälscht die Abgaswerte, lässt seine Autos grüner aussehen als sie sind. Grün verkauft sich gut. Über die nächsten Jahre wurde publik, wie der Hersteller getrickst hatte: VW hatte eine Abschalteinrichtung in die Motorsteuerung eingebaut, die erkannte, dass sich das Fahrzeug im Prüfmodus befand und so die Emissionen während der Prüfung des Fahrzeugs deutlich verringerte. Im normalen Straßenbetrieb wurde diese Vorrichtung dann abgeschaltet und im “Normalmodus” gefahren. Dadurch stiegen die Emissionen erheblich, was zu Lasten der Luftqualität ging. Aber auch für die Fahrzeughalter war der Schaden erheblich, da die Fahrzeuge nicht nur weniger wert waren, sondern ihnen auch die Stilllegung drohte, da sie mit den echten Emissionen nicht zulassungsfähig waren. Von Fahrverboten in den Umweltzonen vieler deutscher Innenstädte ganz zu schweigen.

In neuen Erkenntnissen, die auch als Dieselgate 2.0 bezeichnet werden, zeigt sich nun, wie nach Bekanntwerden der ersten Täuschung weiterbetrogen wurde und wie groß das Ausmaß der Schummelei ist: Nicht nur der aus dem Jahr 2015 bekannte Motorentyp VW EA189 ist demnach betroffen, beim Nachfolgemodell EA288 wurden Kunden möglicherweise ebenso getäuscht. Dies bedeutet, dass selbst Käufer neuster Modelle betroffen sind. Der EA288 befindet sich in Fahrzeugen aller Marken von VW, also nicht nur bei VW selbst, sondern auch bei Audi, Seat und Skoda, und wurde seit 2013 in fast allen Dieselfahrzeugen mit 1.4 TDI, 1.6 TDI oder 2.0 TDI verbaut. Noch gibt es nur beim T6 einen verpflichtenden Rückruf seitens der Behörden, doch die Gerichte entscheiden auch bei anderen EA 288-Modellenzunehmend zugunsten der betrogenen Kläger. Um einem verpflichtenden Rückruf zuvorzukommen, hat VW mittlerweile einen freiwilligen Rückruf gestartet, bei dem ein Software-Update der Motorensteuerung den Emissionsausstoß verringern soll.

Die vorsätzliche Täuschung des Dieselgate 1.0 hatte VW schon 2015 einen Imageschaden zugefügt und enorme Kosten durch Schadensersatzzahlungen an Käufer bereitet. Die neuen Beschuldigungen rund um Dieselgate 2.0 werden weitere Zahlungen an Kunden nach sich ziehen.

Unter dem Betrug leiden wir alle - vor allem die Dieselfahrer, die mit Umweltzonen und nun immer weiter zunehmenden Dieselfahrverboten mehr und mehr in ihrer Freiheit eingeschränkt werden. Denkst du, dass auch du von den neuen Entwicklungen betroffen sein könntest, aber bist dir nicht sicher, wie du vorgehen sollst? Um dabei zu helfen, dass weitere VW-Kunden ihre verdiente Entschädigung erhalten, haben wir von Green-Zones nun eine Kooperation mit der Verbraucherkanzlei Baumeister Rosing aufgenommen, die bereits viele tausend Schadensersatz-Klagen gegen VW und zunehmend auch andere Hersteller geführt hat. Prüfe schnell und kostenlos, ob auch du einen Anspruch auf Schadensersatz hast.

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Für weiterführende Informationen zum Dieselskandal besuche die Website der Verbraucherkanzlei Baumeister Rosing und klicke HIER.