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Luftverschmutzung im All

Umweltzonen und Fahrverbote sind die Folge der Luftverschmutzung in vielen Ländern des Planeten Erde. Forscher nutzen Indikatoren wie Stickstoffdioxid aber auch für andere Zwecke – zum Beispiel um den Weltraum zu erforschen und Hinweise auf außerirdisches Leben zu finden.

Stickstoffdioxid und Feinstaub aus Verkehr und Industrie verändern die Zusammensetzung der Luft auf der Erde. Forscher der NASA nutzen das Konzept Luftverschmutzung um mögliche Zivilisationen im Weltall zu finden. Mit Weltraumteleskopen könnte man laut des Forscherteams um Ravi Kopparapu so schon bald Leben in bis zu 30 Lichtjahren Entfernung finden.

Stickoxid sei laut der Forscher besonders gut geeignet, da es als sogenannte Technosignatur, oder auch Technomarker bei unterschiedlichsten Verbrennungsprozessen als Abfallprodukt entsteht. Es weist also, anders als Biomarker, wie organische Verbindungen, auf weiter entwickelte Zivilisationen hin, die Technologien ähnlich den Unseren nutzen. Allerdings entsteht das Gas auch auf natürlichem Wege. Nach Messungen von Stickoxid in den Weiten des Weltalls müsse man demnach auch modellieren, wie viel des Gases dort auf natürliche Weise entsteht.

Den Forschungen zufolge kann man im Umkehrschluss davon ausgehen, dass wir im Weltall durch unsere Luftverschmutzung durchaus gut erkennbar sind. Wenn es also Zivilisationen gibt, die so weit entwickelt sind, dass sie durch Verbrennungsprozesse Stickoxid produzieren, ist es auch denkbar, dass diese Zivilisationen ähnlich wie wir nach Leben auf anderen Planeten suchen.

Bei den Mengen Stickoxid die wir tagtäglich in unsere Atmosphäre pusten, wäre es dann wohl nur eine Frage der Zeit, bis sie uns entdecken. Vielleicht ein weiterer Grund, die Luftverschmutzung zu reduzieren und auf grünere Technologien umzusteigen. Dann wären Umweltzonen und Dieselfahrverbote für einige wohl das geringere Übel…