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Künstliche Bäume gegen Fahrverbote?

Weltweit entstehen immer mehr Umweltzonen und Fahrverbote. Denn weltweit sterben auch immer mehr Menschen an den Folgen von Luftverschmutzung. Das Start-Up „BiomiTech“aus Mexiko hat dafür einen Lösungsvorschlag.

Mit Hilfe von künstlichen Bäumen möchte die Firma ganz neue Wege gehen und das Leben in Städten revolutionieren – und letzten Endes ein großes Stück gesünder machen. Die vier Meter hohen Bäume aus Metall, filtern die Luft unter Zuhilfenahme von Mikroalgen, die nicht nur Kohlendioxid in Sauerstoff umwandeln, sondern gleichzeitig Stickoxide und Feinstaub aus der Luft fischen. Einer dieser bionischen Bäume kann genauso viel Luft wie fast 370 natürliche Bäume filtern. „Diese Bäume können an Orten mit hohem Verkehrsaufkommen und Menschenandrang aufgestellt werden, dort wo es nicht möglich ist, einen Hektar Bäume zu pflanzen", erklärt Jaime Ferrer, Mitbegründer des Startups aus Lateinamerika. Die Testphase verlief bereits nach Firmeninformationen vielversprechend. So könnten bald weitere Bäume dieses Typs in Mexiko „gepflanzt“ werden, aber auch in Europa arbeitet man mit Hochdruck an vergleichbaren künstlichen Luftreinigern. 
Die Sauberkeit und damit einhergehende Verbesserung der Gesundheit hat allerdings ihren Preis: Satte 50.000 US-Dollar pro Baum sind bei einer Installation fällig. 

Geldbeträge, die die meisten nicht zuletzt auch durch die anhaltende Pandemie gebeutelten Gemeinden wohl nicht aufbringen können – zu Lasten unser aller Gesundheit.