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Elektromobilität: die Zukunft ist jetzt!

Ein neues Verfahren zur Aufladung für elektronisch betriebene Fahrzeuge und deren Batterien wird Anfang nächsten Jahres mehreren Tests in Karlsruhe unterzogen.

Eine neue Ladetechnik, die es dem Fahrzeug ermöglicht, seine Batterie während der Fahrt aufzuladen, wird zurzeit auf Herz und Lungen auf dem Werksgelände des Energieversorgers EnBW getestet. Hierbei wird in die Fahrbahn eine induktive Elektro- beziehungsweise Ladespule eingelassen, die bei Bedarf über Magnetwellen dem Fahrzeug Energie zuführen kann. Erfunden hat diese Technik ein israelisches Unternehmen. In Karlsruhe wird das futuristische System auf einer Busstrecke erprobt, welche das Werksgelände von EnBW mit dem öffentlichen Nahverkehr verbinden wird. 

Das Verbauen der kontaktlosen Ladetechnik und die Errichtung von Haltestellen auf dem Werksgelände in Baden-Württemberg werden nach Angaben des Energieversorgers noch dieses Jahr fertiggestellt und der Mitarbeiterschaft von EnBW zur Verfügung gestellt. Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase stünde einer Art Serienproduktion nichts mehr im Wege. "Der Aufbau der Ladestrecke für Elektrobusse soll uns zeigen, welche Rolle induktives Laden künftig bei Angeboten für unsere Kunden spielen kann", erklärt EnBW-Forschungs- und Entwicklungschef Wolfram Münch. Der Standort Karlsruhe hat zudem eine längere Historie mit induktivem Laden. Bereits vor über zehn Jahren stellte eine Projektgruppe der dortigen Hochschule ein Prototyp für Kraftfahrzeuge vor, dessen Fahrstrom per drahtloser Übertragung übertragen werden konnte. 

 

Sollten die Tests erfolgreich verlaufen, wäre dieses neuartige System auch für den Logistik- und Personenverkehrssektor eine Revolution und von höchstem Interesse, wie das Unternehmen aus Israel verlauten ließ.