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Braunschweig: nächster Schritt Lärmschutzzone?

Die Stadt in Mitteldeutschland will massiv gegen Lärm vorgehen und plant drastische Schritte.

Wer unseren Blog regelmäßig verfolgt, weiß, wie stark es einen regelrechten Trend zu Lärmschutz in Europa gibt. Diese Zonen, die wie Pilze aus dem europäischen Boden sprießen, sollen Lärm reduzieren, welcher jedes Jahr für tausende Todesfälle verantwortlich ist.
In Braunschweig geht man diese Entwicklung mit und wird im eigenen Stadtgebiet viele neue Tempo 30-Zonen errichten, wie man aus dem Rathaus verlauten lässt. Diese Zonen samt ihrer Geschwindigkeitsbegrenzung sind teilweise allerdings nur nachts rechtlich bindend. Eine weitere Maßnahme, um den Geräuschpegel zu reduzieren, ist das Verlegen von so genanntem Flüsterasphalt auf markanten Straßenabschnitten wie dem Ring in der Innenstadt.
Ein Gutachten zeigt das gesamte Ausmaß des Problems: Jeder vierte Einwohner Braunschweigs lebt in einer Umgebung, die hohe Dezibelwerte aufweist und somit viel zu laut ist: 61.300 Menschen, eine Zahl, die die Stadtväter in Alarmbereitschaft setzt. „Wir fangen dort an, wo es am Schlimmsten ist“, erklärt Braunschweigs Umwelt-Chef Thomas Gekeler das neue Vorgehen der niedersächsischen Stadt.
Ende des Monats muss der entworfene 15-Punkte-Plan in Gänze noch vom Stadtrat abgesegnet werden - die Bürger Braunschweigs sehen den bisher bekannten Maßnahmen positiv entgegen.
 
Lärmschutzzonen retten buchstäblich Leben und verbreiten sich demzufolge auch in anderen Teilen Deutschlands rasant und werden uns in Zukunft noch häufiger begegnen.