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Berlin zieht erste Bilanz

Zuerst hat es sich um Monate verzögert, doch nun geht es Schlag auf Schlag.

Nachdem Berlin bereits im Juli im Rahmen des Luftreinhalteplans Umweltzonen ausgewiesen hatte, welche allerdings erst nach monatelangem Chaos zum Ende 2019 aktiviert werden konnten, wurden im Zuge von Kontrollen bis zum 20. Januar nun 51 Verstöße registriert. Bei über der Hälfte der Zuwiderhandlungen waren PKW-Halter involviert, bei neun handelt es sich um solche von LKW-Fahrern. Bisher bewegen sich die ausgesprochenen Verwarngelder im Rahmen von 20 bis 75 EURO.  

Die im Sommer beschlossene Verbote in Mitte und Neukölln, welche Straßenabschnitte von nur insgesamt 2,9 Kilometer umfassen, gelten für Diesel-Kraftfahrzeuge (PWK und LKW) bis inklusive Abgasnorm 5. Wie viele Fahrzeuge insgesamt bei der Aktion kontrolliert wurde, ließ die Berliner Polizei hingegen unbeantwortet. Letztere stand zuletzt massiv in der Kritik, da ihr ein zu laxes Umsetzen der Auflagen beziehungsweise der damit einhergehenden Kontrollen vorgeworfen wurde. Dieser Vorwurf wurde durch Aussagen der Gewerkschaft der Polizei (GdP) ungünstiger Weise sogar noch unterstrichen: „Unter diesen Voraussetzungen wird es nicht über medienwirksame Großeinsätze hinausgehen".